Wintergrün und Waldtee

Wenn es nicht gerade wie aus Eimern regnet, zieht es mich jeden Tag in den Wald hinaus und ich komme erfrischt und erholt wieder zurück. Und es gibt auch jetzt im Winter so viel zu entdecken!

Die immer noch bunten Blätter der Brombeeren, die man auch jetzt noch für Tees sammeln kann, leuchtend grüne Moose und silbrige Flechten auf den Baumrinden und auch grüne Blättchen, die duch das Falllaub spitzen und dazu einladen, in Salaten oder Smoothies verwendet zu werden. Z.B. die Nelkenwurz:

Grün sind natürlich auch die Fichten, die den Wald mit ihrem würzigen Duft durchziehen – versuchen Sie mal, ganz bewusst und tief bis in den Bauch zu atmen: man hat das Gefühl, daß man sich grüne Frische in die Lungen zieht!
Fast jedes Mal komme ich auch an „meinem“ Baum vorbei, lege die Hände auf seine Rinde, halte inne und, ja, wie soll ich es ausdrücken, bin einfach nur da.
Eine Handvoll Sammelgut wandert immer in meine Tasche und wenn ich dann wieder zuhause im Warmen bin, gibt es einen Waldtee:
Ein paar Fichtenspitzen, Brombeerblätter, manchmal finde ich noch die aromatischen Samen des Wiesenbärenklaus, dazu ein Apfel aus der reichen Ernte des Herbstes, vielleicht ein paar Hagebutten und nach Lust und Laune Gewürze wie Zimt, Nelken, Kardamom oder auch mal ein kleines Stückchen Ingwer.
Die Zutaten werden mit kochendem Wasser überbrüht, sollten ca. 20 Minuten ziehen und nach dem Abseihen kann man seinen Waldspaziergang nochmal nachschmecken!

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