Oxymel – Heilmittel aus der Antike

Oxymel, zu deutsch Sauerhonig, ist ein seit der Antike bekanntes Heil- und Stärkungsmittel aus Essig, Honig und Kräutern und eine gute Alternative zu alkoholischen Auszügen.
Mit einem pH Wert zwischen 3 und 4 wird er basisch verstoffwechselt, unterstützt also eine basische Ernährung, wirkt aber auch verdauungsfördernd, keimtötend und immunstärkend.

Ich hatte im Sommer darüber gelesen, probehalber mal was angesetzt und bin ganz begeistert vom Resultat!
Diese erste Flasche ist fast leer, weil er obendrein auch noch richtig lecker ist wenn man, wie empfohlen, 2-3 Esslöffel in einem Glas Wasser auflöst und vor den Mahlzeiten trinkt. Auch in einer Salatsauce macht er sich gut.

Jetzt habe ich einen Wintervorrat angelegt: 1 Teil Bio- Apfelessig auf 4 Teile unseres eigenen Honigs, an Kräutern Thymian, Rosmarin, Salbei, Fenchel und Ingwer.
Das bleibt 6 Wochen stehen, muss aber täglich geschüttelt werden, danach ist er ganz flüssig.

Es kursieren viele Rezeptvarianten, es schwankt zwischen 3 und 6 Teilen Honig, im Kalten oder Warmen, hell oder dunkel ausziehen lassen, und die Kräuter kann sich ja jeder je nach Bedarf und Vorliebe aussuchen.
Meine Auswahl wird Erkältungen vorbeugen und die Flaschen stehen in der Küche damit ich sie sehe und das Schütteln nicht vergesse.

Ofengemüse mit Knusperkräutern

Bei der ganzen Familie beliebt und gut vorzubereiten ist Ofengemüse aller Art.
Alles an Gemüse was gerade da ist (oder weg muss…) kann verarbeitet werden,
Zucchini, Paprika, Auberginen und Tomaten oder Süsskartoffeln, Rote Bete, Kohlrabi, Möhren, Pastinaken oder Fenchel.

Alles wird Scheiben geschnitten und auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilt, wer mag, verteilt hauchdünn geschnittene Knoblauchscheiben darauf
(die schmelzen nachher im Ofen fast….).
Nun würzen nach Geschmack und mit Olivenöl beträufeln.
Das Blech in den auf 180°C vorgeheizten Ofen schieben und 20 Minuten backen.
Nun werden die Kräuter vorbereitet: ich habe Hirschhornwegerich genommen,
möglich sind aber auch junge Spitzwegerichblätter, Sauerampfer, Melde oder einfach Rucola. Diese werden mit etwas Olivenöl und schwarzem Pfeffer (frisch gemahlen) in einer Schüssel vermischt.

Das Grün verteilt man nach den 20 Minuten auf dem Gemüse und schiebt das Blech nochmal für 10 Minuten in den Ofen.
Während sich der köstliche Duft in der Küche verteilt, deckt man schön den Tisch, und öffnet eine Flasche Rotwein – obwohl man den auch schon beim Kochen probieren kann, es heißt doch: Mit Wein kocht man gut ;)…



So sieht das Resultat aus, die Kräuter sind ganz knusprig geworden und das Gemüse ist zart und weich. Als Beilage reicht Baguette, es kann aber auch z.B. knusprig gebratene Polenta sein oder, wer mag, ein Stück Fleisch. Guten Appetit!

 

Lavendel-Pfirsich-Törtchen: So schmeckt der Sommer

Der Lavendel steht üppig in voller Blüte, da sind noch ein paar schöne reife Pfirsiche – das passt doch zusammen! Quark ist auch noch im Kühlschrank, dank unserer lieben Hühner sind auch Eier da, und die Lust auf Süsses will gestillt werden, also rühren wir doch mal was zusammen:

Lavendel-Pfirsich-Törtchen (12 Stück)

100 g brauner Zucker
100 g weiche Butter
500 g Quark (20%)
1 P. Vanille – Puddingpulver
2 EL Mehl
1 Bio-Zitrone
2 Eier
2 EL frische Lavendelblüten
3 reife Pfirsiche

Butter und Zucker gut miteinander verrühren, dann die Schale der Zitrone abreiben und mit dem Saft der halben Zitrone zugeben.
Den Saft der anderen Hälfte trinkt man jetzt schnell mit Wasser verdünnt, damit man beim Arbeiten nicht austrocknet 😉
Die übrigen Zutaten außer den Pfirsichen werden gründlich mit unter gerührt.
Die Pfirsiche waschen, entkernen und in Spalten oder Stücke schneiden.
Damit die gefetteten Mulden eines Muffinblechs auslegen und die Quarkmasse darauf verteilen.
Im vorgeheizten Backofen bei 175° ca 35 Minuten backen und danach auf ein Gitter stürzen und auskühlen lassen.

Man kann natürlich auch andere Früchte oder Kräuter nehmen, Kirschen kann ich mir gut zu Lavendel vorstellen, oder wie wäre es mit Rosmarin und Heidelbeeren? Oder Himbeeren mit Zitronenmelisse?

 

Grüne Walnüsse für alle Lebenslagen

In diesem sogenannten Mastjahr tragen bei uns sogar jüngere Walnussbäume, und ich bin ganz überrascht, wie intensiv die jungen grünen Nüsse riechen! Man soll sie bis zum 24. Juni ernten, aber hier im Westerwald ist ja alles etwas später.
Als erstes habe ich natürlich Likör angesetzt:
Eine Handvoll in Scheiben geschnittene grüne Nüsse (sie sind jetzt noch ganz weich), ein halber Daumen großes Stück Ingwer, 5 Gewürznelken, 1 Zimtstange,
je 2 EL Honig und braunen Zucker in ein Glas füllen und mit einer Flasche Wodka übergiessen.
Das bleibt jetzt bis Weihnachten stehen, wird ab und zu umgerührt und dann abgefiltert – bin mal gespannt auf den Geschmack!
Ebenfalls bis Weihnachten reifen muss mein Ansatz von 250 g durchstochenen Nüssen, die jetzt erst mal 10 Tage täglich mit frischem Wasser gespült werden, und sich danach schwärzlich verfärbt haben sollten.
Danach werden sie 30 Minuten lang weichgekocht und mit einem Sud (aufgekocht) aus 1/2 Liter Wasser, 250 g braunem Zucker und Gewürzen wie Zimt, Nelken, Piment und Vanille übergossen.
Nochmal 2-3 Tage ziehen lassen, dann nochmal eine halbe Stunde köcheln, noch heiss in ein Twist-Off Glas füllen und an einem dunklen Ort 6 Monate stehen lassen.

Da es in diesem Sommer auch viele Stechmücken und Zecken gibt, die den Geruch von Walnussbättern und Früchten nicht mögen, gibt es auch noch ein einfaches Rezept für einen Abwehr-Balsam:
Ein Glas Kokosöl (Bio natürlich!) im Wasserbad bei ca 40° flüssig werden lassen, dann kleingeschnittene Walnussblätter und wenn man noch welche übrig hat, auch Nüsse darin einlegen und mindestens eine halbe Stunde darin ausziehen lassen.
Dann abfiltern, optional noch 1 EL Kakaobutter darin schmelzen und danach noch ca. 1/2 Teelöffel Bienenwachspastillen. Letztere bewirken, daß der Balsam auch an heissen Tagen nicht wieder flüssig wird.
Nach dem Abkühlen auf Handwärme habe ich noch 5 Tropfen ätherisches Minzöl und je 10 Tropfen Lavendel und Citonella zugegeben: riecht gut und verstärkt die Wirkung!

Zeit für Ölauszüge

Die Natur beschenkt uns im Moment reichlich mit Frühlingsblüten und frischem üppigen Grün: die Zeit für leckere, würzige, gesunde und heilende Ansätze in Öl ist angebrochen!
Zur äusserlichen Anwendung macht man am besten einen „Kaltauszug“, d.h., das leicht angewelkte Pflanzenmaterial wird in einem Glas mit gutem kaltgepressten Öl übergossen und darf dann ca. 3 Wochen lang an einem hellen Ort (nicht in der prallen Sonne) ziehen. Es sollte täglich geschüttelt werden, damit sich die Wirkstoffe im Öl verteilen.
Nach dem Abseihen hat man dann ein schönes Auszugsöl, das man weiter zu einer Salbe oder Creme verarbeiten kann. Mein Ringelblume-Gänseblümchen-Kamillen Ölauszug ist schon in eine pflegende Hautcreme gewandert 😊


Man kann das Öl auch direkt zum Einreiben oder als Massageöl nutzen. Tipp: Löwenzahnblüten in Sonnenblumenöl sollen sehr gut zum Einreiben verspannter Muskeln sein!
Wenn es mal schnell gehen soll, kann man die Pflanzen auch eine halbe Stunde lang in maximal 70° warmen Öl unter ständigem Rühren ausziehen lassen, abseihen und direkt weiterverarbeiten.
Und natürlich gibt es auch jetzt schon viele aromatische Pflanzen, deren Geschmack im Öl gebunden werden sollte, ich sage nur „Bärlauch“… Oder „Knoblauchrauke“… 😋
Einfach ein paar Blätter oder/und Blüten in eine Flasche stecken, evtl. noch ein paar Gewürze wie Chillies oder Pfefferkörner dazu und mit gutem Öl übergiessen.
Ebenfalls 3 Wochen ziehen lassen, ab und zu schütteln und immer aufpassen, daß alle Pflanzenteile mit Öl bedeckt sind, damit sich kein Schimmel bildet!
Kleingemixte Blätter und Blüten werden mit Öl und Salz zu einer Paste, die man entweder zu klassischem Pesto mit Kernen und Käse weiterverarbeitet oder als Grundlage nutzt, um mal schnell eine Kräuterbutter oder einen Brotaufstrich mit Frisch- oder Schafskäse zu machen.
Oder man vermischt die Paste mit noch mehr Öl und legt getrocknete Tomaten, Oliven mit oder ohne Knoblauch darin ein.
Ebenfalls mit Öl und Knoblauch gemischt erhält man eine 1a Grillmarinade, die Fleisch und Gemüse schön zart und lecker macht!

Einfach Kräuterkäse machen

In meinem Garten haben sich neben dem Bärlauch auch Knoblauchrauken mit ihren aromatischen ersten Blättchen angesiedelt – es heisst ja, daß man immer die Pflanzen im Garten erscheinen, die man braucht. und diese hier brauche ich, um den ersten Kräuterkäse des Jahres herzustellen!

Als Grundlage dafür giesse ich 500 g Naturjoghurt (3,5% Fett) in eindünnes Tuch (am besten ist eine Mullwindel) und lasse ihn 24 Stunden lang über einer Schüssel abtropfen. Für Veganer: Mit Sojajoghurt wird der Käse auch superlecker!
Es bleibt ein Kloß von knapp 160 g übrig und der sieht so aus:

Für einen Frischkäse könnte man diesen jetzt mit Kräutern und Gewürzen verkneten, aber mir steht der Sinn nach einem hübschen kleinen schnittfesten Käse.
Also schmelze ich 30 g Kokosöl in einem kleinen Topf, mische derweil 20 g Kartoffelmehl mit je 1/2 Tl Salz, Gemüsebrühepulver und Guarkernmehl und rühre diese Mischung in das geschmolzene Öl. Nun kommt der Joghurtkloß dazu und alles wird unter ständigem Rühren (mit einer Gabel geht es gut) 3-4 Minuten bei kleiner Hitze erwärmt, dann ist die Masse schon ziemlich fest.
Nun mahle ich noch schwarzen Pfeffer hinein, mische kleinst geschnittene Bärlauch- und Knoblauchraukenblätter unter und durch Zugabe eines halben Teelöffels Kurkuma bekommt mein Käse auch eine schöne goldgelbe Farbe.

Er kühlt in ein Schüsselchen gedrückt ab und nach ein paar Stunden kann man ihn auf ein Tellerchen stürzen.


Wie lange er haltbar ist, kann ich Euch leider nicht sagen, dafür wird er immer zu schnell aufgegessen….

Man kann ihn in vielen Varianten machen, jetzt ist ja Bärlauchzeit, später mal mit den  pfeffrigen Blüten des Wiesenschaumkraut, mit frischen Gierschblättern und Schnittlauch samt Blüten, im Sommer auch mal mit Thymian und getrockneten Tomaten oder einfach als bunten Blütenkäse…
In Pralinenförmchen geformt und mit bunten Zutaten hat man kleine Käsezwerge als Hingucker und Gaumemschmaus fürs Buffet!

Winter-Spa mit den besten Freundinnen

Jetzt wird es schon wieder so früh dunkel abends, und der Novenber-Blues ist im Anzug…
Tun wir uns doch mal etwas Gutes und treffen uns mit lieben Freundinnen zu einem gemütlichen Spa-, Wellness- und Klönabend!

Was brauchen wir? Entspannende Musik, (Duft-)Kerzen, flauschige Handtücher und Waschlappen, Wattepads, Kosmetiktücher, Schalen für Dampf- und Handbäder.
Etwas zum Essen haben wir schon vorbereitet und Wasser und Prosecco stehen kalt – es kann losgehen!

Wir trinken erstmal ein Gläschen Prosecco und beginnen dann mit der

Gesichtsreinigung:
Das Gesicht mit einem warmen Waschlappen reinigen, dann Gesichtswasser oder einem milden Toner auf ein Wattepad geben und sanft abtupfen.

Dampfbad
Pro Person einen halben Liter Wasser aufkochen und je 1 EL Kräuter dazugeben und 5 Minuten ziehen lassen. Kann man auch vorher zubereiten und in Thermoskannen warm halten. Luxuriös sind Rosen- oder/und Lavendelblüten, aber wer mag, kann auch die gute alte Kamille, Thymian oder Melisse nehmen.
Jede geniesst nun mit einem Handtuch über dem Kopf 5 Minuten lang die aus ihrer Schüssel aufsteigenden Dämpfe.

Gesichtsmaske
Nun rühren wir aus 2 TL Honig und 1 TL Aloe Vera Gel eine Gesichtsmaske an,
und lassen diese 10-20 Minuten einwirken.Währenddessen trinken wir mit gespitzten Lippen noch ein Gläschen Prosecco… Oder/Und gehen, wenn vorhanden,  in die Sauna, dafür machen wir uns erst eine

Haarmaske
1 Tasse geschmolzenes Kokosöl mit 1-2 EL flüssigem Honig verrühren, evtl noch
10-15 Tropfen ätherisches Öl untermischen und auf das trockene Haar auftragen.

Jetzt gibt es etwas zu essen, wir hatten nach einer Gemüsecremesuppe diese köstliche Kürbis-Spinat-Lasagne und Belugalinsen-Granatapfelsalat:

Nun kommt die Gesichtspflege:

4 TL Aprikosenkernöl, je 1 TL Wildrosen- und Nachtkerzenöl,
3 Tropfen Sanddornfruchtfleischöl und 3-6 Tr. Ätherisches Öl
(habe Mandarine und Geranium genommen) gut mischen.
Sanft in die Haut einmassieren.
Frau kann aber auch einfach nur Nachtkerzenöl nehmen, welches auch wunderbar „entknittert“…

Für ein Handbad erwärmen wir eine Handvoll Rosenblütenblätter oder Rosenknospen in Milch, etwa 200 ml pro Person und baden 5-10 Minuten die Hände darin.
Danach kann man die Nägel feilen und die Nagelhäutchen sanft zurückschieben.

Nach dem letzten Saunagang oder nach einer Dusche gibt es ein

Zucker-Kakao-Peeling für den Körper
150 g brauner Zucker, 50 ml Sonnenblumenöl, 2 EL geschmolzene Kakaobutter,
2 EL flüssiger Honig und 20 Tropfen ätherisches Öl (hier.Grapefruit) vermischen. Nach dem Duschen sanft kreisend in die Haut einmassieren und mit klarem Wasser abspülen.

Wer mag, pflegt seinen Körper nach dem Abtrocknen noch mit selbst gemachter
Schoko-Orange-Bodybutter:
Geschmolzene Kakaobutter und Kokosöl zu gleichen Teilen vermischen und im Kühlschrank abkühlen lassen. Mit dem Mixer aufschlagen und ätherisches Orangenöl nach Lust und Laune zugeben.

Gönnen wir uns was!

Herbstzeit – Erkältungszeit

Auch mich hat es schon erwischt, und da nach Halsweh und Schnupfen meist der Husten kommt, war das eine gute Gelegenheit schon mal was dagegen herzustellen:

Thymian, Spitzwegerich und zerstossene Fenchelsamen in kaltem Wasser ansetzen, zum Kochen bringen und 30 Minuten auf kleiner Flamme ziehen lassen. Dann abseihen, den Sud abmessen und die gleiche Menge an Zucker oder Honig zugeben. Nochmal aufkochen und noch heiss in Flaschen füllen.
Schmeckt richtig lecker!

Und à propos lecker, Hustenbonbons wollte ich dann auch noch haben! Da habe ich wie oben einen Sud aus Thymian, Fenchel, Ingwer und Salbei gekocht, abgesiebt und eine Zitrone dazu gepresst und 100 ml davon abgemessen.
In einen hohen Topf kommen 200 g Zucker mit etwas von dem Sud und nun muss man bei mittlerer Hitze immer rühren, bis der Zucker geschmolzen ist.
Dann unter Rühren nach und nach den Rest des Suds dazu geben, die Masse wird dickflüssiger. 

Schöne Bonbons bekommt man, wenn man sie in gefettete (!) Silikon-Pralinenförmchen giesst. Man kann sie auch auf Backpapier tropfen, aber ich verbrenne mir dann beim Formen immer die Fingerspitzen…
Und noch etwas: wenn man die Masse im Topf zu heiss werden lässt, zerfällt das Ganze wieder in Zuckerkristalle…. Kann man dann nur noch zum Süssen in den (Erkältungs-)Tee werfen…

Löwenzahnzeit

 

Ist es nicht schön, wie tausende von kleinen leuchtend gelben Sonnen die Wiesen überziehen? Der Löwenzahn ist nicht nur ein hübsch anzusehender Frühlingsbote, sondern auch eine wichtige Heilpflanze für Leber und Galle. Er enthält so vieles, was uns gut tut: appetitanregende und verdauungsfördernde Bitterstoffe, viele Mineralstoffe und Vitamine, die wir am besten mit frischen Blättern im Salat zu uns nehmen.

Aber man kann auch ein sehr aromatisches Chutney davon machen, es schmeckt gut auf Brot, Käse oder in Blätterteig:

Ca. 250 g Löwenzahnblüten und Knospen
1 rote Paprika
1 Zwiebel
1 Apfel
1 Birne
100 g Rosinen
100 g getrocknete Aprikosen
50 g Ingwer
100 ml Balsamicoessig, weiss
75 g Zucker
Saft einer Orange
Salz, Pfeffer ud Koriander

Alles wird ganz klein geschnitten, den Löwenzahn am besten im Mixer zerkleinern (das Schneiden dauert sonst ewig!).
Alles in einen Topf geben und über Nacht stehen lassen.
Am nächsten Tag erhitzen und eine gute halbe Stunde lang köcheln lassen, ab und zu umrühren. Evtl noch kurz mit dem Pürierstab durchgehen und heiss in saubere Gläser füllen.

Kann man auch sehr schön verschenken!

     

Baumblätter? Ja, bitte!!!

Jetzt im Frühling findet man nicht nur am Boden frische grüne Delikatessen, auch die frisch ausgetriebenen Blättchen und zarten Blüten von Bäumen und Sträuchern bereichern für kurze Zeit unseren Speisezettel.

Den ganzen Winter hindurch haben diese in Knospenschuppen verpackt der Kälte getrotzt. Sobald die Temperaturen steigen, beginnt die Zeit des Wachsens und die Bäume pumpen mit Nährstoffen, Enzymen und Vitaminen angereichertes Wasser in die Äste, die Knospen schwellen und frisches Grün bricht heraus.

Solange die Blättchen noch so weich und zart sind, enthalten sie kaum Bitterstoffe und schmecken ganz mild.

Birke, Buche, Ahorn und Linde kann man im Wald sozusagen im Vorbeigehen ernten, aber auch Weissdorn, Kirsche und Eberesche sollte man nicht verschmähen. Der Ebereschenaustrieb hat zudem ein intensives marzipanähnliches Aroma – das wäre doch was für den ersten Liköransatz des Jahres?

Neben zarten Baumblätter-Salaten erfreut auch ein farbenfrohes Frühlings-Butterbrot-Buffet
Augen und Gaumen! Hier kommen auch Löwenzahnblüten und -Knospen, Veilchen, Gänseblümchen und die wunderbar pfeffrigen Wiesenschaumkrautblüten zum Einsatz.

Also: schnell raus zum Ernten! Die Saison dauert nur wenige Tage!!!